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  • SAUBERE SACHE – SCHÖNMACKERS SORGT MIT DEM NEXT GENERATION eCANTER HEUTE SCHON FÜR MORGEN

Mit einem FUSO eCanter 7C18e für den Behälteränderungsdienst liefert das Entsorgungsunternehmen Schönmackers ab sofort neue Mülltonnen an seinen Kunden aus. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit – geräuscharm und emissionsfrei.

„Heute für morgen sorgen“, der Slogan der Schönmackers Umweltdienste GmbH & Co. KG aus Kempen könnte nicht passender sein als Beschriftung für den neuen Next Generation eCanter 7C18e, den das Entsorgungs- und Recyclingunternehmen Mitte Februar übernommen hat. Schönmackers versteht sich als einer der führenden Dienstleister für nachhaltige Entsorgungslösungen in Nordrhein-Westfalen und betreut mehr als 50 Kommunen mit insgesamt über einer Million Einwohnern. Dafür, dass Hausmüll einsammeln, die Biotonne leeren, Sperrmüllabfuhr, Wertstoffrecycling oder auch fach- und umweltgerechte Sondermüllentsorgung reibungslos funktionieren, engagieren sich bei Schönmackers 1.600 Mitarbeiter an 23 Standorten.

Als verantwortungsvoller Betrieb der Kreislaufwirtschaft verpflichtet sich Schönmackers seinem Slogan und plant, seine Flotte, die aktuell rund 650 Einheiten umfasst, im Rahmen seiner Möglichkeiten nachhaltig und emissionsfrei aufzurüsten. Der neue FUSO eCanter macht den Anfang. Für Schönmackers in Empfang nahmen den rein elektrisch angetriebenen Neuzugang Michael Lohse, Kurt Reinartz und Peter Lövenich in ihrer Funktion als technischer Leiter für die Region Rheinland sowie Einsatzleiter und Werkstattleiter am Standort Kerpen, wo der eCanter zukünftig zum Einsatz kommt.

„Der erste Schritt für uns ist, mit dem Fahrzeug zu lernen. Es ist ein kleines Abenteuer, auf das wir uns einlassen, aber ich bin mir schon jetzt ziemlich sicher, dass wir alles, was wir uns vorgenommen haben, mit dem eCanter leisten können – und dann schauen wir mal nach und nach, was noch so geht und wie weit wir den Radius der Touren ausdehnen können“, beschreibt Michael Lohse den Plan. Vorgesehen hat Schönmackers den eCanter für den sogenannten Behälteränderungsdienst. Dabei transportiert der E-Lkw leere Abfallbehälter mit einem Fassungsvermögen von 60 bis 1.100 Liter, die bei Kunden ausgetauscht, ersetzt oder ihnen neu zur Verfügung gestellt werden.

Der Next Generation eCanter kommt inklusive Aufbaufreundlichkeit

Für diese Aufgabe stattete die Theo Böckels Nutzfahrzeuge GmbH aus Willich den eCanter 7,5-Tonner mit einem speziellen Aufbau aus. Mit großzügigen Sondermaßen und in Leichtbauausführung ist der Koffer perfekt auf die Anforderungen von Schönmackers zugeschnitten. Eine Ladebordwand mit 1,6 Tonnen Tragfähigkeit sowie eine zusätzliche seitliche Tür und eine komplett verschweißte Bodenwanne aus Aluminium für feuchte oder verschmutzte Ladung gehören zu den Ausstattungsmerkmalen. Mit einem Radstand von 4.450 mm und einer Aufbaulänge von 6.100 mm kommt das Fahrzeug auf eine Gesamtlänge von 7.880 mm. Trotzdem bleibt der eCanter dank seiner kompakten Bauweise als Frontlenker agil, wendig und auch auf schmalen Straßen innerhalb von kleineren Ortschaften und Wohngebieten einfach und angenehm zu fahren.

Als langjähriger Partner kümmert sich Böckels für Schönmackers um nahezu alle Aufbauten, die in der Entsorgungsbranche benötigt werden und berät mit seiner Expertise bei Neuanschaffungen außerdem in Sachen Trägerfahrzeuge. „So sind wir für dieses Projekt zum FUSO Canter gekommen, denn der ist in diesem Segment einfach das Maß der Dinge, auch wenn eine elektrische Version gefragt ist“, erklärt Roger Dollen, Vertriebsleiter bei Böckels. Dass die Branche den Canter gerne als den „Nutzlastriese“ bezeichnet, kommt für ihn nicht von ungefähr: „Im Gegensatz zu den aufgelasteten 6,5-Tonnern des Wettbewerbs haben wir da einen echten 7,5-Tonner als Leicht-Lkw. Der hat so viel Reserve im Chassis und in den Achsen und bietet sogar als eCanter je nach Batteriepaket eine Fahrgestelltragfähigkeit von um die vier Tonnen. Das muss erst mal einer nachmachen.“

Bei den Aufbauarbeiten konnte das Team von Böckels außerdem einen weiteren großen Pluspunkt des eCanter kennenlernen. „Er kommt mit einem komplett ebenen Lochmusterrahmen. Es stehen keine Bauteile über, die uns in die Quere kommen. Das macht uns unseren Job einfach und wird auch für alle anderen Aufbauarten einwandfrei funktionieren“, bestätigt Roger Dollen. Mit ein Grund, weshalb er seinen Kunden die Marke FUSO ans Herz legt. „Hinzu kommt, dass bei Daimler Trucks einfach das Servicenetz passt und wir Schönmackers mit dem Autohaus Penders einen Servicepartner für den eCanter in unmittelbarer Nähe empfehlen können“, ergänzt der Aufbauexperte.

Der erste Schritt für uns ist, uns mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Es ist ein kleines Abenteuer, auf das wir uns begeben, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass wir alles tun, was wir uns mit dem eCanter vorgenommen haben – und dann werden wir nach und nach schauen, was noch möglich ist und wie weit wir den Radius der Touren ausdehnen können.
Michael Lohse, Regional Manager Schönmackers Umweltdienste GmbH & Co. KG

Der neue eCanter eignet sich durch Variantenvielfalt für nahezu alle Anwendungen

„Wir sind bereits seit 30 Jahren FUSO Partner für Service und Verkauf und zu diesem Projekt das 7C18e eCanter Fahrgestell beizusteuern, freut uns ganz besonders“, erklärt Wolfgang Penders, geschäftsführender Gesellschafter der Autohaus Penders GmbH in Mönchengladbach. „Die Transformation hin zum E-Antrieb ist natürlich für uns eine Herausforderung. Aber wir stehen dahinter und wir sehen, dass das Kundeninteresse wächst. Zwar noch mit einer gewissen Skepsis, doch spätestens, wenn jemand den eCanter einmal gefahren hat, ist die Begeisterung groß. Deshalb ist es wichtig, die Kunden jetzt tatsächlich an die Fahrzeuge ran zubringen.“ Nach Wolfgang Penders Angaben gibt es bereits einige Kunden, die sich intensiv mit der Materie beschäftigen und deren Use Cases sich mit dem Next Generation eCanter sehr gut umsetzen lassen. 

Wieso das so ist, erklärt Felix Felsch vom FUSO Aufbauherstellermanagement, der die Einweisung in die Technik und Funktionen des Fahrzeugs übernahm. „Der Next Generation eCanter ist ein ausgereiftes Produkt, das eine riesige Variantenvielfalt bietet. Vier Tonnagen, sechs Radstände und drei verschiedene Batteriepaket-Optionen in den Größen S, M und L mit jeweils einem, zwei oder drei Akkus und Reichweiten von bis zu 200 Kilometern“, zählt der Produktexperte auf. Er erklärt die Vorzüge der hochmodernen LFP-Batterien (Lithium-Eisen-Phosphat), die ohne kritische Rohstoffe wie Nickel, Kobalt oder Mangan auskommen und eine lange Lebensdauer versprechen. Danach zeigt er Michael Lohse, Kurt Reinartz und Peter Lövenich, wie einfach der Ladevorgang des eCanter abläuft und was dabei zu beachten ist – und ja, vor der Abfahrt sollte der Stecker abgezogen und die Ladebox verschlossen sein.

Bei einem Rundgang um das Fahrzeug erfahren die zukünftigen eCanter Nutzer, wo sich spezifische Sicherheitsausstattungen wie der Not-Aus-Knopf befinden, der die Hochvoltkomponenten außer Betrieb setzt. Felix Flesch weist auf die Sensoren für die serienmäßigen Sicherheitssysteme Active Brake Assist (Notbremssystem), LDWS (Spurhalteassistent) und Active Sideguard Assist (Abbiegeassistent) hin und erläutert, wie diese funktionieren. Danach steigt er mit den Mitarbeitern von Schönmackers in die Fahrerkabine des eCanter und bespricht detailliert das Interieur, die digitalen Anzeigen und die besonderen Eigenheiten des eCanter. Zum Beispiel die vier unterschiedlich starken Rekuperationsmodi und wie diese sich zur Energierückgewinnung nutzen lassen.

Die Probefahrten hinterlassen richtig Eindruck bei den Kollegen von Schönmackers

Nach der Theorie und der offiziellen Schlüsselübergabe geht es an die Probefahrten, den zweiten Teil der Einweisung. In Begleitung von Felix Flesch, der mit Tipps und Tricks unterstützt, drehen die drei Kollegen von Schönmackers dafür einige erste Runden auf dem großen Betriebsgelände von Böckels. Den Anfang macht Regionalleiter Michael Lohse, der gleich zügig durchstartet und hinterher mit einem sehr breiten Lächeln wieder aussteigt. „Das hat echt Spaß gemacht, den zu fahren. Die Bedienung ist einfach und nutzerfreundlich. Ich denke, unsere Touren, die wir trotz L-Batteriepaket erst mal konservativ mit 120 bis 160 Kilometern veranschlagt haben, werden kein Problem sein.“ 

Er übergibt an Werkstattleiter Peter Lövenich, der mit positiven Eindrücken zurückkommt: „Also die Kraftentfaltung ist natürlich wunderbar, aber mir gefällt auch die auf den ersten Blick hochwertige Verarbeitung und die leise Geräuschkulisse im Innern, die mir sofort aufgefallen ist. Ich denke, der wird definitiv gut zu unserer Flotte in Kerpen passen.“ 

Nach ihm schwingt sich Einsatzleiter Kurt Reinartz ans Steuer, der vorab gestand, dass er tatsächlich noch nie ein Elektrofahrzeug gefahren hat und deshalb ein bisschen aufgeregt ist. Auch er ist hinterher wirklich überrascht: „Ich muss schon sagen, erstaunlich! Der geht absolut gut weg und ist wirklich leicht zu handhaben. Ich bin dafür zuständig für unsere Betriebstankstelle den Diesel zu ordern, das ist Routine, aber hiermit sammeln wir jetzt ganz neue Erkenntnisse, die obendrein auch noch unsere CO2-Emissionen reduzieren. Da bin ich echt neugierig und gespannt und ich freu mich darauf!“